Beiträge aus dem Mongolei-Café

Wilma Brüggemann nennt uns

Johann Wolfgang von Goethes Gedicht

„Ginkgo Biloba“:

Dieses Baums Blatt, der von Osten

Meinem Garten anvertraut,

Giebt geheimen Sinn zu kosten,

Wie’s den Wissenden erbaut.

 

Ist es Ein lebendig Wesen

Das sich in sich selbst getrennt,

Sind es zwey die sich erlesen,

Dass man sie als eines kennt.

 

Solche Frage zu erwiedern

Fand ich wohl den rechten Sinn;

Fühlst du nicht an meinen Liedern

Dass ich Eins und doppelt bin?

Ginkgo_Zeichen

Foto:  „Ginkgo Biloba – Baum des Jahrtausends“

von Doris Präcklein

Galsan Tschinag weist uns auf die Bücher von Peter Wohlleben zum Thema „Bäume“ hin:

In Waldführungen und bei Lesungen

bringt dieser den Menschen Bäume

als außergewöhnliche Lebewesen und den Wald

als kommunizierendes Netzwerk näher.  Er ist sich sicher,

dass die Menschheit nur überleben kann,

wenn es dem Wald gut geht. Für den Film zu seinem Buch

„Das geheime Leben der Bäume“

reist er nach Schweden zum ältesten Baum der Erde, besucht Betriebe in Vancouver, die einen neuen Ansatz in der Forstwirtschaft suchen und zeigt Präsenz bei den Protesten im Hambacher Wald.

Wohlleben

Noch ein Beitrag aus dem Mongolei-Café: 

die Nationalhymne des Tuwa-Volkes.

In Russland gibt es die autonome Region Tuwa,

deren Regierungschef Sholban Kara-ool

Galsan Tschinag und die sozialen Projekte

zugunsten seines Tuwa-Volkes

ebenfalls unterstützt.

Eine liebe Teilnehmerin zeigt uns diesen Link

zum Thema mongolischer  Bilge-Tanz

mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen.

Der Bilge- oder Byelgeetanz ist ein mongolischer

Volkstanz, bei dem vor allem der Oberkörper bewegt

wird: https://www.youtube.com/watch?v=0pvP6jpz5f0