Förderverein Mongolei e.V.

Wir fördern drei Projekte der Galsan Tschinag Stiftung: das mongoleiweite Baumprojekt „Lebensgärten für die Mongolei“, den „Ewigen Garten“ in der Hauptstadt Ulaanbaatar sowie die Tuwa-Schule/das kulturelle Begegnungszentrum der Tuwa-Nomaden in Tsengel/Westmongolei.

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„Jeden Tag und jedes Jahr

Wird die Welt neu erschaffen

Wer seine fünf Sinne

zusammenhat

Erkennt dies und weiß

Ehrfürchtig zu leben“

Galsan Tschinag in

„Steppenwind Weltenwind“

Grußwort zum Mondneujahrsfest Tsagaan Sar 2024

„Das mongolische Neujahr nach dem Mondkalender wird jedes Jahr zwischen Januar und Februar, je nach dem Vollmond, gefeiert. Dieses Jahr beginnt das Jahr des Drachens am 10.Februar und die ganze Mongolei sowie die mongolisch sprechenden Völker in Sibirien und in der inneren Mongolei in China feiern das Fest nach dem alten mongolischen Ritual. Dieses Jahr erwarten Galsan Tschinag und seine Familie über 200 Gäste aus allen Teilen der Welt zum Weißmondfest. Denn er bekam auch den höchsten Verdienstorden des mongolischen Staates und darum wird es doppelt gefeiert.
In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Freunden, Bekannten, Lesern und Gleichgesinnten Alles Gute im Jahr des Drachens.
Galsan Tschinag und Galtai Galsan“ https://galsan.info/

Treffen mit dem deutschen Bundespräsidenten

Besonders schöne Nachrichten aus der Mongolei: Galsan Tschinag und Galtaikhuu Galsan beim Staatsempfang mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dem mongolischen Staatspräsidenten Ukhnaa Khurelsukh

Zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Mongolei besuchte der Bundespräsident mit seiner Frau Elke Büdenbender vom 6. bis 8. Februar 2024 die Mongolei. Galsan Tschinag wurde zur deutschen Delegation als Kulturattaché eingeladen. Sein Sohn Galtaikhuu Galsan erhielt vom mongolischen Staatspräsidenten die Einladung zum gemeinsamen Bankett am 07. 02. 2024 in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbatar. So entstand dieses Foto eines ganz besonderen Moments. Wir freuen uns und gratulieren ganz herzlich zu dieser Ehrung!

Galsan Tschinag erhält am 28.12.2023 mit dem Suchbaatarorden den höchsten staatlichen Verdienstorden, verbunden mit dem Titel "Held der Arbeit" und dem Orden des fünfzackigen Soyombo

Fotoveröffentlichungen mit freundlicher Erlaubnis von Galtaikhuu Galsan und Sabine Gödecke

Am 28.12.2023, zwei Tage nach seinem 80. Geburtstag und einen Tag vor dem 112. Unabhängigkeitstag der Mongolei, wurde Galsan Tschinag anläßlich seines 80. Geburtstages durch den mongolischen Staatspräsidenten Uchnaagiin Hürelsüch der höchste Orden der Mongolei, der Suchbaatarorden verbunden mit dem Titel „Held der Arbeit“ verliehen. Ausserdem erhielt Galsan Tschinag mit dem Orden des Goldenen fünfzackigen Sojombo eine weitere staatliche Auszeichnung! Es war eine feierliche Veranstaltung im Präsidentenpalast der Hauptstadt Ulaanbaatar. Nach der Verleihung empfingen ihn seine Familie, Freunde, Schriftstellerkolleg:innen und viele Angehörige seines Tuwavolkes begeistert und voller Freude auf dem zentralen Suchbaatarplatz vor dem Regierungsgebäude. Die Auszeichnung würdigt Galsan Tschinags Verdienste um die Bewahrung der mongolischen und tuwinischen nomadischen Kultur durch sein schriftstellerisches Werk in der Mongolei und in Europa sowie sein erfolgreiches Projekt zum Schutz der Natur „Eine Million Bäume für die Mongolei“.

Am 26.12.2023 feierte Galsan Tschinag seinen 80. Geburtstag. Zu diesem Anlaß erschien an diesem Tag ein Radioportrait in WDR 5.

„Seine erlebte Geschichte klingt wie ein Märchen. Ein Hirtenknabe aus dem Altai-Gebirge in der Mongolei wird zu einem gefeierten deutschen Schriftsteller und Dichter, wird mit Literaturpreisen überhäuft und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet: Das ist die Biografie von Galsan Tschinag. (…) Am 26. Dezember 1943 wird Galsan Tschinag geboren und wächst in einer Nomadenfamilie auf. Dank seiner guten Leistungen in Schule und Studium erhält er ein Stipendium und verbringt sechs Jahre in Leipzig, wo er an der Karl-Marx-Universität studiert. Gefördert vom berühmten DDR-Schriftsteller Erwin Strittmatter beginnt er, Gedichte und Romane auf Deutsch zu schreiben. Bei seiner Rückkehr in die Mongolei gerät Galsan Tschinag wegen seiner politischen Ansichten in Ungnade bei der kommunistischen Führung. Nach der „Wende“ setzt er sich dafür ein, sein über das ganze Land verstreut lebendes Volk der Tuwiner in die Heimat im Altai-Gebirge zurückzuführen. In einer spektakulären Aktion, der „Großen Karawane“, ziehen 1995 hunderte tuwinische Familien zurück in ihr angestammtes Siedlungsgebiet.“ Thomas Daun, WDR 5, Redaktion: Gesa Rünker

Interview im Hessischen Rundfunk  von 2007, gesendet am 27.12.2023

Sehr empfehlenswert: Interview des Schweizer Rundfunks von 2013

Im "Ewigen Garten" bei Ulaanbaatar wurden im Herbst 2023 eintausend Lärchen gepflanzt

Das Baumprojekt von Galsan Tschinag geht weiter: Diesen Herbst haben sich bei Ulaanbaatar im Projekt „Ewiger Garten“ Familien, Freunde, Nachbarn und Gruppen von Schüler:innen und Student:innen zusammengefunden und unter Leitung von Galtaikhuu Galsan 1000 Lärchen gepflanzt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die dies mit ermöglichen!

Nähere Informationen zum Baumprojekt von 2009 bis heute finden Sie hier auf unseren Unterseiten zum Baumprojekt.

"Lebensgärten für die Mongolei" - Das Baumprojekt wird weitergeführt

Die Galsan Tschinag Stiftung hat am 15. Oktober 2021 nach 12 Jahren ihr Ziel „Eine Million Bäume für die Mongolei“ erreicht. In Saikhan-Ovoo in der mittleren Mongolei wird nun das Baumprojekt fortgesetzt: Galtaikhuu Galsan pflanzte dort 2022 im Rahmen des Projekts „Lebensgärten für die Mongolei“ 10.000 Ulmensetzlinge. Örtliche Umweltschutzorganisationen und Behörden unterstützen das Projekt mit Bewässerung und Pflege der Bäume.  Später kommen zum ersten Mal auch Obstbäume und früchtetragende Sträucher hinzu. Der Lebensgarten soll das Mikroklima am Fluss Onggi verbessern und zum Erholungsraum für die örtliche Bevölkerung werden. Weitere Bilder finden Sie hier: Lebensgarten-Projekt

Galtaikhuu Galsan arbeitet als neugewählter Vorsitzender von MECC an internationaler Vernetzung

Am 7. Dezember 2023 wurde Galtaikhuu Galsan in Ulaanbaatar während der Konferenz des mongolischen Umweltschutzdachverbandes Mongolian Environment Civil Council, vertreten durch 200 Nichtregierungs-Umweltorgansationen  aus 21 Provinzen der Mongolei, zum Vorstandsvorsitzenden  gewählt. Die Organisation umfasst mehrere Tausend Mitglieder. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Galtai Galsan: „Seit wenigen Tagen bin ich als Vorstandsvorsitzender des Mongolischen Umweltverbandes, der als Dachorganisation über 200 Umwelt-NGOs umfasst, gewählt worden. Demzufolge versuche ich, uns mit den internationalen Umweltorganisationen zu vernetzen und halte Vorträge über unsere Arbeit. Die ersten Vernetzungen mit Greenpeace, Grünen und LBV-Bayern sind erfolgreich zustande gekommen. Unsere Vision: „Angelehnt an die nomadischen Bräuche, mit dem Selbstbewusstsein eines Hüters, verpflichten wir uns, nach dem Naturgesetz zu leben und zu handeln“ Kontakt: galtaikhuu@galsan.info
 

 

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Schulveranstaltung München_23
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Zwei Buchneuerscheinungen vom Herbst 2023

„Weltenwanderer“: Galsan Tschinags jüngster Gedichtband

„Feuerkrümel aus dem Sonnenkessel, Raureif von der Bergsteppe, Herbstträume, die über den langen Winter reichen: Mit poetischer Kraft siebt Galsan Tschinag das Leben. Ein langer Atemzug von der Geburt bis zum Tod, der alles enthält: Schönheit und Liebe, Erfolg und Niederlage, das Wissen um die Kräfte des Lebens. Und dabei der unverbrüchliche Mut, weiterzugehen, gipfelwärts, dem Leben und der Erde beizustehen, alle Spatzen der Angst in die Unwiederbringlichkeit verbannt.“  Unionsverlag Zürich

„Kennst du das Haus“: Dritter Band der autobiografischen Reihe

„Die ungeschminkten Reportagen des jungen Journalisten Galsan Tschinag erregen Aufsehen. Als internationaler Korrespondent erlebt er die Umwälzungen in Kambodscha, berichtet aus Moskau, Kasachstan, Deutschland. Als sich in der Sowjetunion die Perestroika ankündigt, bietet sich ihm eine einzigartige Chance: Er wird zum ersten Redakteur einer Zeitschrift, die in der Mongolei das bisher Unsagbare an die Öffentlichkeit bringen soll.“

Zum Buch im Unionsverlag Zürich

Die Tuwa-Schule in Tsengel /Altai

Im Mai 2023 erreichen uns aktuelle Bilder aus der von uns geförderten Tuwa-Schule in Tsengel/Altai. Die Fotos zeigen die Sportaktivitäten aller Tuwaschulklassen sowie Kulturveranstaltungen. Beim Sport wurden Basketball und Volleyball gespielt und beim Kulturprogramm wurde das alte westmongolische Nomadenspiel Horol wiederbelebt und gefördert.

"Ein Blatt für Galsan" - Überraschungs-Geburtstagsaktion 2023

Galsan Tschinag wurde zum mongolischen Mond-Neujahrsfest 2023 nach alter Tradition zusammen mit allen seinen Landsleuten ein Jahr älter. Er hat demzufolge im Jahr 2023 seinen 80. Geburtstag während seiner Veranstaltungen und in seinen Freundeskreisen gefeiert. So standen die Veranstaltungen 2023 im Zeichen seiner Intention „der Seele und dem Geist Nahrung schenken“. Unsere Vorständin Doris Präcklein-Draugelates hatte die Idee zu einer Geburtstagsaktion „Ein Blatt für Galsan“ und rief in seinem langjährigen Freundeskreis dazu auf. Während der Lesung von Galsan Tschinag in Gummersbach am 29. April 2023 übergab sie die vom Buchkünstler Ingo Cesaro gestaltete Kassette an Galsan Tschinag. Es war eine gelungene Überraschung, über die sich der Jubilar sichtlich gefreut hat!

Das Tuwa-Yaki-Käseprojekt der Galsan Tschinag Stiftung

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 Am 13. April 2023 hat der mongolische Präsident Hurelsuch mit seiner Delegation das Käsefestival des Mongolischen Käseverbands besucht. Der Verband produziert insgesamt etwa 150 Tonnen Käse aus der jährlich in der Mongolei gewonnenen Yak- und Kuhmilch. Mit Begeisterung hat der mongolische Präsident alle Käsesorten der Verbandsmitglieder probiert und dem Käse „Tuwa-Yaki“ aus dem Altai, dem Käse mit der kleinsten Produktionsmenge und mit einem ökologischen und sozialpolitischen Hintergrund galt sein besonderes Augenmerk.

 

Link zu einem Beitrag des japanischen Fernsehens über das Käseprojekt „Tuwa-Yaki“  mit vielen Eindrücken aus dem Leben der Tuwa-Nomaden im Hohen Altai sowie Interviews mit Galsan Tschinag und Galtaikhuu Galsan.

Große Ehrung für Galsan Tschinag durch die Mongolische Nationalbibliothek

Am 15. Februar 2023 wurde Galsan Tschinag für sein schriftstellerisches Werk im Präsidentensaal der mongolischen Nationalbibliothek mit einer wissenschaftlichen Konferenz ausgezeichnet. Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprachen zu seiner Literatur. Wir freuen uns und gratulieren ganz herzlich!

Zu Gast bei den Tuwa-Nomaden mit der Galsan Tschinag Stiftung

Das Volk der Tuwa lebt im Nordwesten der Mongolei im Hohen Altai-Gebirge.

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Unsere Vereinsgründerin und Ehrenvorsitzende Wilma Brüggemann ist weiterhinAnsprechpartnerin für  Fragen  Galsan Tschinag betreffend: Wilma Brüggemann, Tel. : 07022 39889, Mail: wilma.brueggemann@t-online.de

Wegen Einzelbehandlungen und Fragen zu Details der Veranstaltungsreisen  wenden Sie sich bitte an:

Sabine Gödecke, Tel: 04561 5360152, +49 15755826401  Mail: sabinegoedecke@googlemail.com

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