Förderverein Mongolei e.V.

Wir fördern drei Projekte der Galsan Tschinag Stiftung: das mongoleiweite Baumprojekt „Lebensgärten für die Mongolei“, den „Ewigkeitsgarten“ in der Hauptstadt Ulaanbaatar sowie die Tuwa-Schule in Tsengel/Westmongolei.

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„Jeden Tag und jedes Jahr

Wird die Welt neu erschaffen

Wer seine fünf Sinne

zusammenhat

Erkennt dies und weiß

Ehrfürchtig zu leben“

Galsan Tschinag in

„Steppenwind Weltenwind“

"Lebensgärten für die Mongolei" - Das Baumprojekt wird weitergeführt

Die Galsan Tschinag Stiftung hat am 15. Oktober 2021 nach 12 Jahren ihr Ziel „Eine Million Bäume für die Mongolei“ erreicht. In Saikhan-Ovoo in der mittleren Mongolei wird nun das Baumprojekt fortgesetzt: Galtaikhuu Galsan pflanzte dort 2022 im Rahmen des Projekts „Lebensgärten für die Mongolei“ 10.000 Ulmensetzlinge. Später kommen zum ersten Mal auch Obstbäume und früchtetragende Sträucher hinzu. Der Lebensgarten soll das Mikroklima am Fluss Onggi verbessern und zum Erholungsraum für die örtliche Bevölkerung werden. Weitere Bilder finden Sie hier: Lebensgarten-Projekt

Das Tuwa-Yaki-Käseprojekt der Galsan Tschinag Stiftung im japanischen Fernsehen

Unter diesem  Link können Sie den Film mit englischen Untertiteln anschauen. Sie finden dort wunderschöne aktuelle Bilder aus dem Hohen Altai, Gespräche mit  den beteiligten Nomadenfamilien  und Interviews mit Galtaikhuu Galsan und Galsan Tschinag: https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/ondemand/video/2022371/?fbclid=IwAR2ovFbe1kwVG1xmCgHfsQ0ut4vkw3vhbx4xd6Tf38U3HVckEDPV4HJPlRg

Galsan Tschinag und Galtaikhuu Galsan zu Gast am Vereinssitz in Gummersbach 2022

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Veranstaltungsorganisation: C.mongolei-eventS

Mongolei aktuell

Winter im Januar 2023 bei den Nomaden in Hohen Altai/Tsengel:

Zeren, Angehöriger des Tuwa-Volkes, verbringt den Winter allein in den Bergen auf großer Höhe, um die Yakherde seiner Familie zu hüten. Einmal pro Woche erhält Zeren Besuch von seiner Familie. Sie versorgen ihn mit einigen Lebensmitteln, wie Brot, Fleisch und und Milchprodukten. Seinen Ofen beheizt er mit getrocknetem Yakdung. Die Temperaturen im Altaigebirge betragen zur Zeit etwa minus 20 Grad Celsius am Tag und minus 40 Grad in der Nacht. Es ist bewundernswert, wie die Nomaden ihr Leben unter diesen extremen Bedingungen meistern.

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Als Mitglied der mongolischen Umwelt-Bürgerkommission MBOIZ setzt sich Galtaikhuu Galsan für den Schutz der mongolischen Natur vor unkontrolliertem Bergbau ein. Das bedeutet konkret, er kämpft für den Schutz der Flüsse, von denen das Überleben der Nomaden abhängt. Der 300 km lange Fluss Baidrag in der Provinz Bayanhongor, welcher von der Nordmongolei in die Wüste Gobi fliesst, ist durch illegalen Goldabbau in Gefahr. In Zusammenarbeit mit der Provinzverwaltung Uvurkhangai werden jetzt Schutzmaßnahmen eingeleitet. Die Umweltkommission bereist viele weitere Regionen der Mongolei.

Am 25.10.2022 nahm Galtaikhuu Galsan als Vertreter seines Tuwa-Volkes an einer Konferenz zum Thema Lebensmittelsicherheit und Viehwirtschaft teil.

Galsan Tschinags Literatur und Veranstaltungen

Regelmäßig kommt der Heiler und Schriftsteller zu Seminaren und Lesungen nach Deutschland. Alle uns bekannten Veranstaltungen veröffentlichen wir nach und nach unter „Termine“ auf unserer Website, da Galsan Tschinag mithilfe seiner Honorare die gemeinnützigen Projekte der Galsan Tschinag Stiftung und somit unseres Vereins unterstützt.

Termine

Am 10.10.2022 ist  Galsan Tschinags zweiter Autobiografieband erschienen: „Kennst du den Berg“ im Unionsverlag Zürich: „Von der heimatlichen Fremde in die nunmehr fremd anmutende Heimat – Galsan Tschinags weltumspannender Lebensweg führt ihn zurück in eine aufgewühlte Mongolei.“ Galsan Tschinag Leben und Werk

Die Vision "Eine Million Bäume für die Mongolei" hat sich erfüllt

Galsan und Galtai und der Einmillionste Baum

Galsan Tschinag und Galtaikhuu Galsan haben am 15. Oktober 2021 den einemillionsten Baum gepflanzt. Die Vision „Eine Million Bäume für die Mongolei“ hat sich erfüllt, dank des großen persönlichen Einsatzes von Vater und Sohn sowie der Unterstützung von lieben Menschen weltweit. Beide bedanken sich ganz herzlich bei allen Spender:innen im Förderverein Mongolei e.V. und seiner Gründerin Wilma Brüggemann sowie beim Schweizer Verein Open Hearts for Mongolia. Den ausführlichen Bericht von Galtaikhuu Galsan finden Sie hier:

Zum Baumprojekt

Die Tuwa-Schule

Unter Leitung von Galtaikhuu Galsan wurde aus Mitteln des Fördervereins Mongolei e.V. und der GTS ein Klassenzimmer der Tuwa-Schule in Tsengel/Altai komplett renoviert und neu eingerichtet. Am 28. 01. 2022 übergab er den Raum, welcher nach Galsan Tschinag benannt ist, in Anwesenheit der wichtigsten Vertreter:innen des Landkreises und der Stadtverwaltung an die Schule. Das Klassenzimmer ist zudem als Informations-Treffpunkt und Veranstaltungsraum konzipiert und steht mit seiner umfassenden Einrichtung allen Tuwinerinnen und Tuwinern zur Verfügung.

Galtaikhuu bei Schulübergabe
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Den ausführlichen Bericht zum neuen Klassenzimmer und Veranstaltungsraum finden Sie hier auf unserer Seite zum Schulprojekt: Tuwa-Schule

Zu Gast bei den Tuwa-Nomaden

Das Volk der Tuwa lebt im Nordwesten der Mongolei im Hohen Altai-Gebirge.

Das Baumprojekt

Galsan mit Dame und Baumsetzlingen

Der tuwinisch-mongolische Schriftsteller und Heiler Galsan Tschinag begann 2009 das Projekt „Eine Million Bäume für die Mongolei“ mit einer Vision, aus der am 15. Oktober 2021 Wirklichkeit wurde. Er und sein Sohn Galtaikhuu Galsan gründeten die Galsan Tschinag Stiftung und pflanzten Bäume an zahlreichen Orten in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar und auf dem Land. Dabei wurden verschiedenste soziale Organisationen einbezogen und das Baumprojekt wurde zu einer Volksinitiative. Wilma Brüggemann gründete in Deutschland den Förderverein Mongolei e.V., um dieses Projekt sowie Projekte für die Nomaden – hier besonders eine Schule für die Tuwakinder – zu fördern. Auf Initiative von Haluk Soyoglu entwarf der Künstler Janosch das hilfreiche Postkartenset „7 Baumgeister und eine Million Bäume“. 1 Million Bäume

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Baumschule 2018_1

Soziale Projekte für die Tuwa-Nomaden

„Unser Verein hat die Aufgabe, Spenden einzuwerben, die der Galsan Tschinag Stiftung zur Verfügung gestellt werden, um in der Mongolei die soziale Not zu lindern und zur Erhaltung eines gesunden Lebensraumes auch für künftige Generationen beizutragen.“  Wilma Brüggemann, Vereinsgründerin

Im harten Winter 2015/2016 halfen der Förderverein Mongolei e.V. und der Verein Open Hearts for Mongolia der Galsan Tschinag Stiftung beispielsweise bei der Beschaffung von Heu und Kraftfutter für die Tiere der Nomaden. So konnten die nomadischen Familien in ihrer traditionellen Lebensweise unterstützt werden und die Existenzen gesichert werden.

Sippe Frühjahr 2020
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Mitveröffentlichung von Veranstaltungen

Galsan Tschinag reist, wenn möglich, regelmäßig nach Europa. Der vielfach ausgezeichnete deutschsprachige Schriftsteller liest aus seinem umfangreichen Werk, in welchem er vom Leben seines Volkes zwischen Tradition und Moderne erzählt.  Mit fünf Jahren begann er bei der großen Schamanin/seiner Tante Pürvü die Ausbildung in traditioneller schamanischer Heilkunde und gibt dieses Wissen in seinen Seminaren weiter. Mithilfe seiner Honorare finanziert er die von ihm und seinem Sohn Galtaikhuu Galsan ins Leben gerufenen Projekte der Galsan Tschinag Stiftung. Die jeweiligen Termine seiner Veranstaltungen in Deutschland finden Sie hier: Termine

G. vertieft in Buch
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Unsere Vereinsgründerin und Ehrenvorsitzende Wilma Brüggemann ist weiterhinAnsprechpartnerin für  Fragen  Galsan Tschinag betreffend:

Wilma Brüggemann, Tel. : 07022 39889, Mail: wilma.brueggemann@t-online.de

Wegen Einzelbehandlungen und Fragen zu Details der Veranstaltungsreisen  wenden Sie sich bitte an:

Sabine Gödecke, Tel: 04561 5360152, +49 15755826401  Mail: sabinegoedecke@googlemail.com