Förderverein Mongolei e.V.

Wir fördern drei Projekte der Galsan Tschinag Stiftung: das mongoleiweite Baumprojekt „Lebensgärten für die Mongolei“, den „Ewigen Garten“ in der Hauptstadt Ulaanbaatar sowie die Tuwa-Schule/das kulturelle Begegnungszentrum der Tuwa-Nomaden in Tsengel/Altai, Westmongolei. Außerdem ermöglichen wir Patenschaften für Angehörige des Tuwavolkes und leisten den Nomaden Hilfe in Notsituationen.

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„Jeden Tag und jedes Jahr

Wird die Welt neu erschaffen

Wer seine fünf Sinne

zusammenhat

Erkennt dies und weiß

Ehrfürchtig zu leben“

Galsan Tschinag in

„Steppenwind Weltenwind“

Schüler und Lehrer der Tuwa-Schule organisieren Linguistikwettbewerb und sportliche Olympiade für alle Schulen in Tsengel

Uns erreichen aktuelle Bilder aus der Tuwa-Schule in Tsengel/Altai: die Mitglieder der Schule sowie die Galsan Tschinag Stiftung/Чинагийн Галсан Сан führten zu Ehren von Galsan Tschinag einen Linguistik- und Gedichtwettbewerb durch. Der Schriftsteller und Heiler ist bisher der einzige Mensch im gesamten Landkreis, welcher den höchsten Verdienstorden der Mongolei „Held der Arbeit“ erhalten hat. Außerdem wurde ein großer Sportwettbewerb organisiert. Unser Verein hat beide Veranstaltungen mitunterstützt. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich allen Menschen, die durch ihre Spenden für die Tuwa-Schule diese Aktivitäten fördern. Die Tuwa-Schule hat 300 Schüler, aber die Veranstaltungen wurden für alle Schüler von Tsengel aus den Klassen 5-12, das heisst für rund 2000 Kinder, organisiert. Sie tragen zum interkulturellen Verständnis der in Tsengel lebenden Volksgruppen der Tuwiner und der Kasachen bei. Das Projekt wurde durch die GTS sowie von einem Lehrerteam der Provinzregierung begleitet. Die Kinder und Jugendlichen stellten dieses große außerschulische Programm in ihrer Freizeit auf die Beine und erhielten Diplome, Urkunden und Medaillen, auf die sie lange stolz sein werden.

Die Tuwa-Nomaden starten das Haferprojekt als eigenen Beitrag zur künftigen Winter-Vorsorge für ihre Herdentiere

Galtaikhuu Galsan beschreitet zusammen mit seinem Tuwa-Volk neue Wege, um in den immer häufiger werdenden Extremwintern Futter für die Herdentiere selbst anzubauen. Er hat im Altai Hafersamen verteilt und momentan wird die Idee praktisch umgesetzt. Galtaikhu plant, den Hafer nahe bei oder in den Winter-Unterständen der Tiere anzubauen, weil dort guter natürlicher Dünger durch die vielen Ausscheidungen der Tiere vorhanden ist. Der deutsche Botschafter in der Mongolei, Helmut Kulitz, hat seine Unterstützung für dieses Projekt zugesagt.

Deutscher Botschafter Helmut Kulitz zu Gast bei den Tuwa-Nomaden in Tsengel/Altai

Galtai Galsan schreibt: „Am 21. April 2024 besuchten der Deutsche Botschafter in der Mongolei, Herr Helmut Kulitz und der Amtsleiter der Zusammenarbeit Herr Weber, den westlichsten Provinzkreis der Mongolei, Zengel Sum, und die Tuwa-Nomaden sowie die einzige Tuwaschule landesweit. Die Schüler haben die Gäste mit einem Kulturprogramm empfangen und die Vertreter der Tuwiner haben die Gäste im Tuwa-Zentrum Daamal empfangen und über ihr Leben erzählt. Das Volk hat sich auf die hohen Gäste sehr gefreut und anschliessend gab es ein Mittagessen im Winterlager des Nomaden Zeren im hohen Altai.“

Auf ihrer Facebookseite schreibt die Deutsche Botschaft Ulaanbaatar am 24.03.2024: „Ein besonderer Höhepunkt der Dienstreise des Deutschen Botschafters in die Westprovinzen war ein Besuch bei den Tuwinern im Landkreis Tsengel im hohen Altai-Gebirge der Provinz Bayan-Ulgii. Die Begegnung mit jungen Talenten von der tuwinischen Schule, in der die Kinder Tuwinisch, Kasachisch und Mongolisch sprechen und zusätzlich Englisch und Russisch lernen, war sehr beeindruckend. Der herzliche Empfang bei einer tuwinischen Familie, wo das Botschaftsteam einen Einblick in ihre Kultur und Lebensweise gewinnen konnte, wird noch lange in Erinnerung bleiben. Der Start einer Molkerei zur Yak-Käse-Herstellung wurde vor etlichen Jahren unter anderem mit Kleinst-Projekt-Mitteln der Deutschen Botschaft Ulan Bator unterstützt und die Marke „Tuwa-Yaki“ hat sich am Markt für mongolische Käsespezialitäten etabliert.
🇩🇪 🇲🇳 Die zahlreichen Projekte zur Verbesserung des Lebens der Tuwiner im hohen Altai werden vom auch in deutscher Sprache schreibenden und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichneten Schriftsteller Galsan Tschinag und seinem Sohn Galtaihkuu mit großem Engagement begleitet.“

Extremwinter 2024 im Hohen Altai! Wir konnten wirksam helfen und danken allen Spenderinnen und Spendern!

24.03.2024

Galtaikhuu Galsan schreibt: „Gestern hat eine alte Frau geeilt, mich zu sehen, um Dank zu sprechen. Sie ist die Mutter von Sazig, 78 Jahre alt und gab uns das blaue heilige Tuch mit frischem Quark. Sie sprach, dass die Hilfe von Westmenschen, die wie ein Fluss zu uns fließt, eine unglaubliche Geste ist und dafür bin ich geeilt, um im Namen des Volkes allen Spendern meinen tiefsten Dank aussprechen. Allen Menschen, die uns gespendet haben, wünsche ich den blauen Himmel und mindestens so ein langes Leben wie meins, sagte sie.“

Am Tag der Hilfeverteilung, dem 21. März 2024, wurde ein Yakkälbchen geboren und von den Nomaden auf den Namen „Hilfe“ getauft. Es wurde ins Haus mitgenommen, sonst wäre es erfroren. Der vierjährige Batsuuri freut sich, dass die Mutter seines Lieblingslammes Futter bekommt. Viele Tierkinder sind schon auf die Welt gekommen und viele werden noch folgen. Nun ist sichergestellt, dass ihre Mütter genug Nahrung erhalten, um ihre Jungen säugen zu können.

Wir sind glücklich, dass wir mithelfen können und fühlen tiefsten Respekt für alle Menschen vor Ort, die diese Aktion unter großen Mühen umgesetzt haben, vor allem auch für Galtai Galsan und für die Tuwa, die unter so schwierigen Bedingungen gemäß ihrer alten Tradition leben.

 

21.03.2024

Sie sind angekommen! Nach ihrer Fahrt durch sehr schwieriges Gelände und bei widrigen Wetterverhältnissen sind Galtaikhuu Galsan und seine Helfer am 21.03.2024  bei den Nomaden im Winterlager angekommen. Sie haben insgesamt 60 Tonnen Heu und Kraftfutter an über 200 Familien übergeben. Galtai schreibt: „Alle Nomaden bedanken sich riesig, sie sind wortlos glücklich.“ Wir danken an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich allen Spenderinnen und Spendern, die diese Hilfsaktion mitermöglicht haben! 🍀

Grußwort zum Mondneujahrsfest Tsagaan Sar 2024

„Das mongolische Neujahr nach dem Mondkalender wird jedes Jahr zwischen Januar und Februar, je nach dem Vollmond, gefeiert. Dieses Jahr beginnt das Jahr des Drachens am 10.Februar und die ganze Mongolei sowie die mongolisch sprechenden Völker in Sibirien und in der inneren Mongolei in China feiern das Fest nach dem alten mongolischen Ritual. Dieses Jahr erwarten Galsan Tschinag und seine Familie über 200 Gäste aus allen Teilen der Welt zum Weißmondfest. Denn er bekam auch den höchsten Verdienstorden des mongolischen Staates und darum wird es doppelt gefeiert.
In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Freunden, Bekannten, Lesern und Gleichgesinnten Alles Gute im Jahr des Drachens.
Galsan Tschinag und Galtai Galsan“ https://galsan.info/

Treffen mit dem deutschen Bundespräsidenten

Besonders schöne Nachrichten aus der Mongolei: Galsan Tschinag und Galtaikhuu Galsan beim Staatsempfang mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dem mongolischen Staatspräsidenten Ukhnaa Khurelsukh

Zum 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Mongolei besuchte der Bundespräsident mit seiner Frau Elke Büdenbender vom 6. bis 8. Februar 2024 die Mongolei. Galsan Tschinag wurde zur deutschen Delegation als Kulturattaché eingeladen. Sein Sohn Galtaikhuu Galsan erhielt vom mongolischen Staatspräsidenten die Einladung zum gemeinsamen Bankett am 07. 02. 2024 in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbatar. So entstand dieses Foto eines ganz besonderen Moments. Wir freuen uns und gratulieren ganz herzlich zu dieser Ehrung!

Galsan Tschinag erhält am 28.12.2023 den höchsten staatlichen Verdienstorden "Held der Arbeit"

Am 28.12.2023, zwei Tage nach seinem 80. Geburtstag und einen Tag vor dem 112. Unabhängigkeitstag der Mongolei, wurde Galsan Tschinag anläßlich seines 80. Geburtstages durch den mongolischen Staatspräsidenten Uchnaagiin Hürelsüch der höchste Orden der Mongolei, der Suchbaatarorden verbunden mit dem Titel „Held der Arbeit“ verliehen. Ausserdem erhielt Galsan Tschinag mit dem Orden des Goldenen fünfzackigen Sojombo eine weitere staatliche Auszeichnung! Es war eine feierliche Veranstaltung im Präsidentenpalast der Hauptstadt Ulaanbaatar. Nach der Verleihung empfingen ihn seine Familie, Freunde, Schriftstellerkolleg:innen und viele Angehörige seines Tuwavolkes begeistert und voller Freude auf dem zentralen Suchbaatarplatz vor dem Regierungsgebäude. Die Auszeichnung würdigt Galsan Tschinags Verdienste um die Bewahrung der mongolischen und tuwinischen nomadischen Kultur durch sein schriftstellerisches Werk in der Mongolei und in Europa sowie sein erfolgreiches Projekt zum Schutz der Natur „Eine Million Bäume für die Mongolei“.

Im "Ewigen Garten" bei Ulaanbaatar wurden im Herbst 2023 eintausend Lärchen gepflanzt

Das Baumprojekt von Galsan Tschinag geht weiter: Diesen Herbst haben sich bei Ulaanbaatar im Projekt „Ewiger Garten“ Familien, Freunde, Nachbarn und Gruppen von Schüler:innen und Student:innen zusammengefunden und unter Leitung von Galtaikhuu Galsan 1000 Lärchen gepflanzt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die dies mit ermöglichen!

Nähere Informationen zum Baumprojekt von 2009 bis heute finden Sie hier auf unseren Unterseiten zum Baumprojekt.

"Lebensgärten für die Mongolei" - Das Baumprojekt wird weitergeführt

Die Galsan Tschinag Stiftung hat am 15. Oktober 2021 nach 12 Jahren ihr Ziel „Eine Million Bäume für die Mongolei“ erreicht. In Saikhan-Ovoo in der mittleren Mongolei wird nun das Baumprojekt fortgesetzt: Galtaikhuu Galsan pflanzte dort 2022 im Rahmen des Projekts „Lebensgärten für die Mongolei“ 10.000 Ulmensetzlinge. Örtliche Umweltschutzorganisationen und Behörden unterstützen das Projekt mit Bewässerung und Pflege der Bäume.  Später kommen zum ersten Mal auch Obstbäume und früchtetragende Sträucher hinzu. Der Lebensgarten soll das Mikroklima am Fluss Onggi verbessern und zum Erholungsraum für die örtliche Bevölkerung werden. Weitere Bilder finden Sie hier: Lebensgarten-Projekt

Galtaikhuu Galsan arbeitet als neugewählter Vorsitzender von MECC an internationaler Vernetzung

Am 7. Dezember 2023 wurde Galtaikhuu Galsan in Ulaanbaatar während der Konferenz des mongolischen Umweltschutzdachverbandes Mongolian Environment Civil Council, vertreten durch 200 Nichtregierungs-Umweltorgansationen  aus 21 Provinzen der Mongolei, zum Vorstandsvorsitzenden  gewählt. Die Organisation umfasst mehrere Tausend Mitglieder. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Galtai Galsan: „Seit wenigen Tagen bin ich als Vorstandsvorsitzender des Mongolischen Umweltverbandes, der als Dachorganisation über 200 Umwelt-NGOs umfasst, gewählt worden. Demzufolge versuche ich, uns mit den internationalen Umweltorganisationen zu vernetzen und halte Vorträge über unsere Arbeit. Die ersten Vernetzungen mit Greenpeace, Grünen und LBV-Bayern sind erfolgreich zustande gekommen. Unsere Vision: „Angelehnt an die nomadischen Bräuche, mit dem Selbstbewusstsein eines Hüters, verpflichten wir uns, nach dem Naturgesetz zu leben und zu handeln“ Kontakt: galtaikhuu@galsan.info
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Die jüngsten deutschen Bucherscheinungen von Galsan Tschinag

„Weltenwanderer“: Galsan Tschinags jüngster Gedichtband

„Feuerkrümel aus dem Sonnenkessel, Raureif von der Bergsteppe, Herbstträume, die über den langen Winter reichen: Mit poetischer Kraft siebt Galsan Tschinag das Leben. Ein langer Atemzug von der Geburt bis zum Tod, der alles enthält: Schönheit und Liebe, Erfolg und Niederlage, das Wissen um die Kräfte des Lebens. Und dabei der unverbrüchliche Mut, weiterzugehen, gipfelwärts, dem Leben und der Erde beizustehen, alle Spatzen der Angst in die Unwiederbringlichkeit verbannt.“  Unionsverlag Zürich

„Kennst du das Haus“: Dritter Band der autobiografischen Reihe

„Die ungeschminkten Reportagen des jungen Journalisten Galsan Tschinag erregen Aufsehen. Als internationaler Korrespondent erlebt er die Umwälzungen in Kambodscha, berichtet aus Moskau, Kasachstan, Deutschland. Als sich in der Sowjetunion die Perestroika ankündigt, bietet sich ihm eine einzigartige Chance: Er wird zum ersten Redakteur einer Zeitschrift, die in der Mongolei das bisher Unsagbare an die Öffentlichkeit bringen soll.“

Zum Buch im Unionsverlag Zürich

"Ein Blatt für Galsan" - Überraschungs-Geburtstagsaktion 2023

Galsan Tschinag wurde zum mongolischen Mond-Neujahrsfest 2023 nach alter Tradition zusammen mit allen seinen Landsleuten ein Jahr älter. Er hat demzufolge im Jahr 2023 seinen 80. Geburtstag während seiner Veranstaltungen und in seinen Freundeskreisen gefeiert. So standen die Veranstaltungen 2023 im Zeichen seiner Intention „der Seele und dem Geist Nahrung schenken“. Unsere Vorständin Doris Präcklein-Draugelates hatte die Idee zu einer Geburtstagsaktion „Ein Blatt für Galsan“ und rief in seinem langjährigen Freundeskreis dazu auf. Während der Lesung von Galsan Tschinag in Gummersbach am 29. April 2023 übergab sie die vom Buchkünstler Ingo Cesaro gestaltete Kassette an Galsan Tschinag. Es war eine gelungene Überraschung, über die sich der Jubilar sichtlich gefreut hat!

Das Tuwa-Yaki-Käseprojekt der Galsan Tschinag Stiftung

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 Am 13. April 2023 hat der mongolische Präsident Hurelsuch mit seiner Delegation das Käsefestival des Mongolischen Käseverbands besucht. Der Verband produziert insgesamt etwa 150 Tonnen Käse aus der jährlich in der Mongolei gewonnenen Yak- und Kuhmilch. Mit Begeisterung hat der mongolische Präsident alle Käsesorten der Verbandsmitglieder probiert und dem Käse „Tuwa-Yaki“ aus dem Altai, dem Käse mit der kleinsten Produktionsmenge und mit einem ökologischen und sozialpolitischen Hintergrund galt sein besonderes Augenmerk.

 

Große Ehrung für Galsan Tschinag durch die Mongolische Nationalbibliothek

Am 15. Februar 2023 wurde Galsan Tschinag für sein schriftstellerisches Werk im Präsidentensaal der mongolischen Nationalbibliothek mit einer wissenschaftlichen Konferenz ausgezeichnet. Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprachen zu seiner Literatur. Wir freuen uns und gratulieren ganz herzlich!

Zu Gast bei den Tuwa-Nomaden mit der Galsan Tschinag Stiftung

Das Volk der Tuwa lebt im Nordwesten der Mongolei im Hohen Altai-Gebirge.

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Unsere Vereinsgründerin und Ehrenvorsitzende Wilma Brüggemann ist weiterhinAnsprechpartnerin für  Fragen  Galsan Tschinag betreffend: Wilma Brüggemann, Tel. : 07022 39889, Mail: wilma.brueggemann@t-online.de

Wegen Einzelbehandlungen und Fragen zu Details der Veranstaltungsreisen  wenden Sie sich bitte an:

Sabine Gödecke, Tel: 04561 5360152, +49 15755826401  Mail: sabinegoedecke@googlemail.com

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